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Liveticker Ukraine-Krieg: Weiterer Abrams-Panzer bei Awdejewka zerstört

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Weiterer Abrams-Panzer bei Awdejewka zerstört© Soziale Netzwerke
  • 4.03.2024 17:55 Uhr

    17:55 Uhr

    Orbán: Die Lage an der Front entwickelt sich im Interesse Russlands

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte auf einer von der Industrie- und Handelskammer organisierten Konferenz in Budapest, dass der Westen Russland im Ukraine-Konflikt nicht besiegen, Russland aber auch nicht gewinnen könne, weshalb so schnell wie möglich Friedensgespräche aufgenommen werden müssten. Und je früher dies geschieht, desto besser für alle, betonte er. Dazu gehöre auch der Westen, der, so Orbán, in der Ukraine einen "indirekten Krieg" gegen Russland führe. Der ungarische Politiker betonte:

    "Es ist bereits ziemlich offensichtlich, dass dieser Krieg gegen Russland nicht durch den Westen gewonnen wird … es gibt nur eine Lösung: Früher oder später müssen Friedensgespräche beginnen. Vor einem Jahr war die militärische Situation noch nicht so eindeutig wie heute. Jetzt ist es ganz klar, dass sie sich zugunsten Russlands neigt … die meisten westeuropäischen Länder glauben leider, dass die Zeit auf der Seite des Westens steht und eine günstigere Position für die Aufnahme von Verhandlungen erreicht werden kann, wenn der Krieg weitergeht. In Europa gibt es eine aktive Debatte über diese Frage, und Ungarn ist eines der wenigen Länder, die anderer Meinung sind."

  • 17:05 Uhr

    Lawrow: Ukraine wurde zum Geschäftsprojekt des Westens, Moldawien soll folgen

    Die Ukraine ist ein rein kommerzielles Projekt von Washington, wobei europäische Staaten dessen Leidtragende sind, erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Während der Plenarsitzung des Weltjugendfestivals erklärte er:

    "Europa ist eines der Hauptopfer dieses Krieges des Westens gegen Russland. Europa wurde gezwungen, alle seine Waffen an die Ukraine abzugeben, um gleich darauf US-amerikanische Waffen als Ersatz für die an Kiew abgegebenen zu verkaufen. Das ist ein gigantisches, rein kommerzielles Projekt. Wie immer versuchten die US-Amerikaner von der Aggression zu profitieren, die sie in unterschiedlichsten Winkeln der Welt begannen."

    Lawrow merkte an, dass Washington alles getan hätte, um die Beziehungen zwischen Russland und Europa im Bereich der Energieversorgung zu sabotieren, was auch die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines beinhaltete. Außerdem warnte der Außenminister, dass nach der Ukraine Moldawien vom Westen gegen Russland instrumentalisiert werden könne:

    "Der Westen begann gleich seit Anfang der postsowjetischen Epoche, sich in Beziehungen zwischen Russland und seinen Nachbarn einzumischen. Sie führen immer noch eine solche Politik. Das ist sowohl in Zentralasien als auch in Transkaukasien sichtbar. Sichtbar ist es auch im europäischen Teil der ehemaligen UdSSR: Die Ukraine, Moldawien, das offen als ein Nachfolger der Ukraine im Hinblick auf eine komplette Unterwerfung seiner Führung vorbereitet wird."

  • 16:24 Uhr

    EU-Kommissar: Selenskij irrt bei Annahme, alle EU-Granaten seien kostenlos

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij irrte sich, als er dachte, die Europäische Union habe der Ukraine nur 300.000 der versprochenen eine Million Granaten zur Verfügung gestellt, weil sie nicht berücksichtigt habe, dass Kiew einen Teil der Munition selbst kaufen müsse, erklärt der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton gegenüber Franceinfo Radio.

    "Die Realität ist, dass die 27 Mitgliedsstaaten im vergangenen März beschlossen haben, eine Million Granaten in einem Jahr zu liefern.

    Ich sagte 'Lieferung', nicht 'Transfer'."

    Nach Ansicht des EU-Kommissars habe Selenskij "von einem unentgeltlichen Transfer gesprochen", was aber nicht stimme.

    Breton weist darauf hin, dass es drei Möglichkeiten gebe, Munition zu liefern, und die unentgeltliche Weitergabe ist nur eine davon. Über diesen Weg wurden 300.000 Granaten nach Kiew geliefert, und diese Zahl wird bis Ende März auf 550.000 Stück steigen.

    "Es gibt noch zwei weitere Kanäle für Lieferungen. Der erste ist der Kauf von Granaten durch die Ukraine direkt von unserer Produktionsbasis. Sie hat bereits mehr als 350.000 Granaten gekauft, es sind also schon 900.000 Stück.

    Dann gibt es noch bilaterale Lieferungen zwischen bestimmten Nachbarstaaten, die nicht bekannt gegeben werden."

  • 15:44 Uhr

    Ukraine gab seit Anfang des Jahres 525 Millionen US-Dollar für Bau von Befestigungsanlagen aus

    Das Hauptquartier für die Koordinierung der Errichtung von Verteidigungslinien in der Ukraine sei täglich im Einsatz, verkündet der ukrainische Premierminister Denis Schmygal. Seit Jahresbeginn seien bereits rund 525 Millionen US-Dollar für den Bau von Festungsanlagen bereitgestellt worden. Er fügte hinzu:

    "Das zuständige Hauptquartier arbeitet praktisch täglich, wir koordinieren die Arbeit auch mit den regionalen Staatsverwaltungen, dem Generalstab und dem Verteidigungsministerium, damit sie effizient, schnell und zuverlässig durchgeführt wird und unsere Verteidigungskräfte eine sichere Verteidigungslinie und Rückendeckung haben."

    Ihm zufolge wurden die meisten Mittel für den Bau von Befestigungsanlagen im Gebiet Charkow bereitgestellt. Schmygal wies auch darauf hin, dass das Ministerkabinett rund eine Milliarde US-Dollar für den Kauf von Drohnen bereitgestellt habe.

  • 15:10 Uhr

    Tehran: USA haben mit Ukraine-Konflikt Dutzende Milliarden US-Dollar verdient

    Washington hat mit der Lieferung von Waffen für den Einsatz im Ukraine-Konflikt Dutzende von Milliarden US-Dollar verdient. Darauf weist Nasser Kanaani, der offizielle Vertreter des iranischen Außenministeriums, hin.

    Seiner Meinung nach haben die USA und die europäischen Länder "durch ihr Handeln bewiesen, dass sie, anstatt sich um eine Lösung der Krise zu bemühen, immer Öl ins Feuer gießen".

    "Statistiken, die von US-Regierungsvertretern bekanntgegeben wurden, zeigen, dass die Vereinigten Staaten zwischen 2022 und 2023 mit der Lieferung von Waffen 80 Milliarden US-Dollar verdient und Waffen im Wert von 50 Milliarden US-Dollar an europäische Verbündete verkauft haben."

    Dem Diplomaten zufolge würden die Zahlen zeigen, wer tatsächlich in den Konflikt in der Ukraine verwickelt sei.

  • 14:35 Uhr

    Nach Energieblockade: Krim-Gericht erlaubt millionenschwere Klage auf Entschädigung von der Ukraine

    Wie Wladimir Konstantinow, der Vorsitzende des Krim-Parlaments, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte, hat das Schiedsgericht der Krim eine Klage auf Schadenersatz von der Ukraine an den Haushalt der Region im Zusammenhang mit der Energieblockade der Halbinsel angenommen.

    In der vergangenen Woche erhielt die Regionalregierung 51 Bände von Dokumenten über die Schäden, die dem Haushalt der Krim durch die Energieblockade entstanden sind, und die Dokumente wurden von der Exekutive der Regierung für die Einreichung einer Klage beim Schiedsgericht vorbereitet, so die Agentur weiter. Die Klage richtet sich gegen drei Beklagte: Die ukrainische Regierung, das ukrainische Energieministerium und die Energiebehörde Ukrenergo. Auf Telegram erklärte Konstantinow:

    "Das Schiedsgericht der Republik Krim hat unsere Klage registriert, um von der Ukraine Schadenersatz für den Haushalt der Krim infolge der Energieblockade der Halbinsel zu erhalten."

    Laut Konstantinow beträgt der Umfang der Forderungen mehr als 3,156 Billionen Rubel.

  • 14:06 Uhr

    Experte: Russland und Westen setzen in der Ukraine auf die Strategie der Abschreckung

    Der Westen hat die Ukraine in das "NATO-System der Interoperabilität" aufgenommen und damit zu einer neuen Runde der Eskalation des Ukraine-Konflikts geführt, so der polnische General Bogusław Pacek in einem Gespräch mit dem Portal RMF FM. Er erklärt:

    "Dies ist ein ernstes Signal."

    "Es bedeutet, dass die NATO beschlossen hat, im Bedarfsfall gemeinsame militärische Aktionen mit den Streitkräften der Ukraine durchzuführen. Es bedeutet, dass die Ukraine Zugang zu einem breiten Spektrum von Fähigkeiten innerhalb des Bündnisses auf strategischer Ebene erhält und dass das Bündnis auf die entsprechenden ukrainischen Ressourcen zurückgreifen kann. Ich denke, dieses Signal wurde von Russland ernst genommen."

    Unterdessen erklärte Wladimir Putin, der Westen habe bereits verloren, und die Financial Times berichtete, dass Russland die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen gesenkt habe, so RMF FM.

    Wie Pacek jedoch betont, bestehe keine tatsächliche Gefahr eines Atomkonflikts, denn sowohl Russland als auch der Westen versuchten, sich mit solchen Signalen und Drohungen in der Ukraine gegenseitig in Schach zu halten. Es handele sich um eine Art Spiel:

    "Russland will den Westen damit vor entschlosseneren offensiven Aktionen warnen. Genau diese hat er ja in letzter Zeit versucht."

  • 13:29 Uhr

    Medwedew: Ukraine ist Teil Russlands – Verhandlungen mit Kiew sind unmöglich

    Die Ukraine ist Teil Russlands und das alternative Konzept sollte "für immer verschwinden", erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, bei einer Veranstaltung der russischen Gesellschaft Snanije (Wissen) im Rahmen des Weltjugendfestivals.

    Er betont, dass Moskau die militärische Sonderoperation bis zum Sieg führen werde. Russland sei nicht "an neuen Ländereien interessiert", werde aber seine eigenen nicht aufgeben.

    Medwedew bewertet auch die Risiken eines Nuklearkonflikts. Diese seien heute "hundertmal größer" als während der Kuba-Krise. Er hebt hervor, dass jeder US-Präsident versuchen werde, Russland einzudämmen.

  • 13:24 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Raum Kupjansk verbesserten die russischen Einheiten ihre taktische Position an der Front und fügten den ukrainischen Truppen eine vernichtende Niederlage zu. Die gegnerischen Verluste beliefen sich auf 160 Soldaten. Drei Fahrzeuge und ein Msta-B-Geschütz wurden zerstört.

    Am Frontabschnitt Donezk zerschlug die russische Armee ukrainische Formationen. Kiew verlor bis zu 360 Soldaten. Zwei gepanzerte Mannschaftstransporter, zwei Fahrzeuge, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad, eine Haubitze FH-70 und ein Geschütz vom Typ Msta-B wurden eliminiert.

    Bei Awdejewka besetzten die russischen Streitkräfte vorteilhaftere Linien und Positionen. Mehr als 490 ukrainische Soldaten wurden getötet. Zwei Panzer, darunter ein Abrams aus US-amerikanischer Produktion, vier Schützenpanzer, darunter drei Bradleys, drei gepanzerte Kampffahrzeuge und zwölf Fahrzeuge, eine Selbstfahrlafette vom Typ Akazija, eine Haubitze vom Typ Msta-B, eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika und drei D-30-Geschütze wurden zerstört.

    Südlich von Donezk führte die russische Armee gut koordinierte Angriffe durch. Die Verluste der ukrainischen Truppen beliefen sich auf über 320 Soldaten. Zwei Schützenpanzer und sieben Fahrzeuge wurden unschädlich gemacht.

    Im Gebiet Cherson beliefen sich die ukrainischen Verluste auf insgesamt 85 Soldaten. Drei Fahrzeuge, zwei HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, ein Artilleriesystem M777 und eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika wurden zerstört.

    Im Laufe des Tages schoss die russische Luftabwehr 81 ukrainische Drohnen entlang der Front ab.

  • 13:16 Uhr

    Belgischer General: Bei einem bewaffneten Konflikt müsste sich die EU mit Steinwürfen verteidigen

    Die EU-Länder haben zu wenig Munition und werden sich im Falle eines möglichen Konflikts mit Steinwürfen verteidigen, erklärte der pensionierte Generalleutnant der belgischen Streitkräfte Marc Thys. In einem Interview mit dem Internetportal Merkur.de betonte Thys, dass die "Gegner" der NATO sich des Problems der Munitionsknappheit in der EU bewusst seien. Das Portal Merkur.de schreibt:

    "Marc Thys, Generalleutnant im Ruhestand und ehemaliger Vice-Chef de la Défense der belgischen Streitkräfte, hat nun Alarm geschlagen – erneut. Denn zuvor hatte er bereits gesagt: 'Nach ein paar Stunden müssten wir schon Steine werfen.' Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk (BR) betonte er jetzt, das sei kein Witz gewesen. 'Gerade bei hochwertiger Munition sind die Bestände extrem niedrig', so Thys. Sie wieder aufzufüllen ist aber offenbar nicht einfach. Man müsse Lieferzeiten bedenken."

    "Mit Blick auf die Konsequenzen dieser Munitionsknappheit unterstrich der Ex-Militär: 'Wir stecken da schon tief in der Scheiße. Das ist ein Haufen Arbeit für uns.' Die Knappheit erstrecke sich schließlich auch auf Waffensysteme."

    "Geht es nach Thys, ist sich nicht nur der Westen über den Mangel bei Waffen und Munition bewusst, sondern auch dessen Gegner: 'Du kannst sicher sein, dass unsere Gegner, ob sie jetzt in Moskau sitzen oder in Beijing oder sonst wo auf der Welt, sie wissen von der Munitionsknappheit'."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.