Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Lokomotiven im Gebiet Charkow

6.07.2026 22:40 Uhr
22:40 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
22:30 Uhr
Geheimdienst bestätigt: Zerstörung des Rundpanoramas in Sewastopol Aktion Londons

Weniger als zehn Prozent des historischen Rundgemäldes in Sewastopol konnten den Flammen entrissen werden. Auf dem Foto rollen Museumsmitarbeiter ein gerettetes Fragment für den Transport zur Restaurierung zusammen (17.06.2026)Konstantin Michaltschewski / RIA Nowosti / Sputnik Was von vielen vermutet wurde, ist nun amtlich: Die Zerstörung des historischen Rundgemäldes in Sewastopol am 10. Juni dieses Jahres war ein Kriegsverbrechen Großbritanniens. Russlands Auslandsgeheimdienst SWR teilte am Montag mit, dass nach seinen Erkenntnissen die Drohnen-Flugaufträge durch britisches Personal programmiert wurden.
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22:17 Uhr
Behörden im Gebiet Lwow melden Hubschrauberunglück bei Drohnenabwehr – Besatzung tot
Die Besatzung eines Mi-8-Hubschraubers der ukrainischen 16. Heeresfliegerbrigade Brody ist bei einem Kampfeinsatz zur Drohnenabwehr ums Leben gekommen. Dies teilen die Behörden der Stadt Brody im Gebiet Lwow mit.
Demnach ereignete sich der Unfall am 30. Juni. Alle vier Besatzungsmitglieder, bestehend aus dem Kommandanten, dem Steuermann, einem Bordtechniker und einem Bordschützen, kamen ums Leben.
22:00 Uhr
Angriff auf Bus im Gebiet Belgorod – Zahl der Verletzten auf sieben gestiegen
Die Zahl der Verletzten bei dem heutigen Drohnenangriff auf einen Bus im Gebiet Belgorod ist auf sieben gestiegen. Der regionale Krisenstab teilt mit:
"Die Zahl der Verletzten ist auf sieben gestiegen. Ein 16-jähriger Junge wurde mit einer Splitterverwundung am Bein in das regionale Kinderkrankenhaus eingeliefert."
21:40 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 116 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zehn Gebieten sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim sowie dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
21:30 Uhr
Russische Armee trifft Lokomotiven im Gebiet Charkow

Symbolbild: Ein russischer DrohnenbedienerStanislaw Krassilnikow / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben mehrere Ziele im Gebiet Charkow getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau handelt es sich um Lokomotiven, die für Zwecke der ukrainischen Truppen betrieben wurden. Gegen diese Ziele, die nahe den Orten Weleten und Malinowka lagen, wurden Geran-Drohnen eingesetzt.
Außerdem attackierte die russische Armee einen Eisenbahnkran nahe dem Ort Blisnjuki ebenfalls im Gebiet Charkow.
21:16 Uhr
Gebiet Jaroslawl wehrt massiven Angriff auf Ölraffinerie ab – mehr als 70 ukrainische Drohnen zerstört
Die russische Flugabwehr hat mehr als 70 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Jaroslawl zerstört. Laut Gouverneur Michail Jewrajew versuchte der Gegner, die regionale Ölraffinerie mit den Drohnen anzugreifen. In einem Beitrag in sozialen Medien schreibt der Beamte:
"Heute haben wir den größten gegnerischen Angriff auf die Ölraffinerie in Jaroslawl abgewehrt. Mehr als 70 Drohnen wurden abgeschossen."
Der Gouverneur bedankt sich bei all denjenigen, die an der Abwehr der Attacke beteiligt waren.
Zuvor am Montag berichtete Jewrajew über zwei Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe.
20:56 Uhr
Gouverneur: Flugabwehr zerstört zwölf ukrainische Drohnen im Anflug auf AKW Kursk
Ukrainische Truppen haben versucht, einen Meiler des Atomkraftwerks Kursk anzugreifen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein fing die russische Flugabwehr zwölf Drohnen ab.
Eine der Drohnen traf nach vorläufigen Angaben den Kühlturm des im Bau befindlichen zweiten Meilers. Das System des Kühlturms wurde noch nicht in Betrieb genommen, betont Chinstein. Der Betrieb des AKW wurde nicht gestört.
20:39 Uhr
Trump: Lösung des Konfliktes "näher als viele denken"
Die Lösung des Ukraine-Konfliktes ist "näher als viele denken", erklärt US-Präsident Donald Trump gegenüber Journalisten im Weißen Haus. Trump betont erneut, er habe acht Kriege beendet, und der Ukraine-Konflikt hätte am wenigsten kompliziert geschienen. Trotzdem glaubt er, dass die Beilegung "näher als viele denken" ist. Nach dem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sei Trump sich sicher, dass dieser den Krieg beenden wolle.
20:20 Uhr
Peskow: Dank des Westens ist die Sonderoperation nun ein echter Krieg

RT Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat in einer am Sonntag, dem 5. Juli 2026, ausgestrahlten Sendung erklärt, der Konflikt in der Ukraine habe ursprünglich als militärische Sonderoperation begonnen, sei jedoch aufgrund der militärischen Unterstützung des Westens für Kiew inzwischen zu einem echten Krieg eskaliert.
"Es herrscht Krieg. Es ist ein echter Krieg. Wissen Sie, warum es jetzt ein echter Krieg ist? Ursprünglich war es noch eine militärische Sonderoperation. Und sie geht als Krieg weiter, weil hinter Kiew sowohl Berlin als auch Paris, Den Haag und Oslo stehen – leider auch Washington –, denn diese helfen ihnen, mithilfe ihrer Satelliten Ziele anzuvisieren, und sie helfen ihnen, ausländische Waffen über ihre gesamte Infrastruktur auf ihre Ziele zu richten", so Peskow.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


