Deutschland

Schnelle Einigung? Jürgen Klopp nach gescheitertem Nagelsmann wahrscheinlich neuer Bundestrainer

Julian Nagelsmann ist gestern nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft als Bundestrainer der deutschen Nationalelf auf Druck seitens des DFB zurückgetreten. Im Rahmen eines Fernsehinterviews bestätigte der hochgehandelte Jürgen Klopp, dass bereits direkte Gespräche mit dem DFB begonnen hätten.
Schnelle Einigung? Jürgen Klopp nach gescheitertem Nagelsmann wahrscheinlich neuer Bundestrainer© Urheberechtlich geschützt

Ex-Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat gegenüber Medien bestätigt, dass aktuell bereits Gespräche mit dem DFB zum Thema der Funktion des kommenden Nationaltrainers stattfinden würden. Demnach sei er "bereit", um weiter zu erklären, die Aufgabe "reize ihn". Gleichzeitig verwies er jedoch darauf, dass er wegen seiner laufenden Tätigkeit als "Global Head of Soccer" bei Red Bull zunächst mit seinem Arbeitgeber eine Lösung finden müsse.

Nach dem desaströsen frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft musste der gescheiterte Bundestrainer Julian Nagelsmann am Freitag Konsequenzen ziehen, um von seinem Posten zurückzutreten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte die Auflösung des laufenden Vertrags, der dabei laut Medien mit einem "Trostpflaster" von sieben Millionen Euro Abfindung gepuffert wird.

Laut Bild-Artikel vom Samstagmorgen erklärte Kopp in einem Interview für den Sender MagentaTV, wo er aktuell auch "WM-Experte" ist, dass "er allen deutschen Fans große Hoffnung" machen würde, indem er "klarstellt: 'Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also ich bin bereit.'" Gegenüber Servus TV ergänzte er zudem:

"Ja, es haben tatsächlich Gespräche begonnen, und ich denke einfach, es macht Sinn, dass ich – die Person, über die jetzt sehr viel geredet wurde – auch mal was dazu sage." 

Die DFB-Offerte sei eine "sehr, sehr reizvolle Aufgabe, eine sehr wichtige Aufgabe mit dem Job oder Amt des Nationaltrainers", so Klopp. Laut Bild-Informationen wird die DFB-Spitze um Präsident Bernd Neuendorf "und Bundesliga-Boss Hans-Joachim Watzke innerhalb der nächsten zehn Tage einen Geheimflug in die USA" unternehmen, um demnach "gegenseitige Vorstellungen" auszutauschen.

Als amtierender "Head of Global Soccer" hat Klopp jedoch noch einen bis zum Jahr 2029 laufenden Vertrag beim Unternehmen Red Bull. Eine schriftlich fixierte Ausstiegsklausel gibt es laut Bild-Informationen demnach nicht. Der Wechsel nach Deutschland zum DFB als Bundestrainer könnte sich daher noch schwierig gestalten.

Als Trainer prägte Klopp entscheidende internationale Jahre für den deutschen Erstligisten Borussia Dortmund sowie für den englischen Premier-League-Verein FC Liverpool. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool englischer Meister und im Jahr 2019 Champions-League-Sieger.

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